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Hair Love

Eigentlich will ich diesen Artikel schon seit über einem Jahr schreiben, hatte auch mal ne Version davon fertig und dann haben sich wieder so viele Dinge geändert, dass ich ihn gelöscht habe. Die simple Wahrheit ist: ich habe keine Haar- Routine, weil die Bedürfnisse meiner Haare sich mit dem aktuellen Schnitt, der Jahreszeit, der Länge, meiner Geduld usw. immer wieder ändern. Und doch gibt es Elemente, die in meiner Haarpflege immer (wieder) zu finden sind und vielleicht erzähle ich euch einfach ein bisschen von meiner Reise.

2013 hab ich beschlossen, meine damals hüftlangen Locs herauszubürsten. Sie waren zwar schön, aber nicht wirklich gut gemacht, meine Kopfhaut war mit dem Gewicht total überfordert und ich wollte endlich lernen mit meinen Haaren in ihrer Naturform umzugehen. Gesagt getan: 3 Wochen später sah ich das erste mal nach 10 Jahren meinen Afro wieder und war überglücklich.

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Und dann fing erstmal viel austesten und Tutorials schauen an. Ich habe unfassbar viel über meine Haare gelernt, besonders von Kimmaytube, Taren Guy und Naptural85. Letzte schaue ich immernoch super gern. Irgendwann habe ich aber angefangen mehr Leute aufgrund der ähnlichen Haarstruktur zu meiner zu schauen und so kamen Joannas Essentials, Amber Ansah und Samantha Pollack dazu (diese mal nur als Beispiel genannt, ich hab über die letzten Jahre unendlich viele Leute (de-)abonniert). Im Prinzip habe ich hier meine Freude daran gefunden, Styles selber zu lernen. Und das habe ich dann einfach gemacht. Zwischendurch auch mit Undercut und Farbe.

Washngos:
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Twistouts/Braidouts
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Blowouts / Glatt
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Braids/Twists

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Und jetzt im Moment genieße ich einfach die skills, die ich mir angeeignet habe. Und verbessere sie. Suche nach neuem Sachen, die ich ausprobieren möchte.

Sachen, die ich mache, bzw. die immer wiederkehren:

  1. Nur nass kämmen.
    Die denman brush ist mein Favorit unter allen getesteten Kämmen/Bürsten. Aber hey, probier dich durch. Für dich mag was anderes taugen. Ich entwirre mit Conditioner in der Dusche und zwar vor dem Shampoo. Funktioniert für mich super.
  2. Shampoo is my friend.
    Theorie shampoos & conditioner liebe ich. Gibt es bei TK Maxx in der 1l Flasche, was mir sehr entgegen kommt, weil ich wirklich durch diese Flaschen gehe wie nix. Shea moisture fand ich auch gut, aber zu teuer.
  3. Never skip deep conditioning.
    gern mit Wärme. Hab eine Haube, die ich in der Mikrowelle erwärmen kann, von ThermalHairCare, ist bombe. Carols Daughter black vanilla hair smoothie rockt alles weg. Finde aber auch As I am Hydraten Relation gut.
  4. Know your hair type/porosity.
    Das beeinflusst nämlich, welche Produkte für dich gut taugen könnten. YouTube klärt dich da auf!
  5. LOC(Liquid, Oil, Cream) / LCO(Liquid, Cream, Oil) Methode
    Ist ne gute Sache, mir aber oft zu viel Zeug im Haar. Ich mag ne leichte Sache plus Öl lieber, obwohl schwere durchaus auch funktionieren. Ich muss dann halt etwas öfter waschen um das Feuchtigkeitslevel zu halten.
  6. Mikrofaserhandtuch
    Seit ich das nutze, habe ich wesentlich weniger Haarbruch.
  7. Protective Styles
    Immer wieder mal Styles tragen, die das Haar schützen und verbergen, damit das Haar etwas ausruhen kann und die Spitzen nicht so trocken und beansprucht werden.
  8. Haare nachts schützen.
    Ich will ehrlich mit euch sein, ich hasse headwraps nachts. Bei meiner Kopfform hält einfach nix, egal, wie ich wickele oder knote, morgens ist das Tuch an der einen Seite des Bettes und mein Kopf an der anderen. Daher: Satinkissen, denn es zieht weniger Feuchtigkeit aus dem Haar als andere Kissenstoffe.

Ja, ich habe bestimmt irgendetwas vergessen, wie das immer so ist. Aber ihr könnt gern eure Tipps und Tricks in die Kommentare schreiben, dann sind sie für die künftigen Leser_innen festgehalten.

<3

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Atem

Gleichmäßiges atmen ist wichtig. Nicht nur physisch, sondern auch in den Tages- & Lebenszyklen, die wir gestalten. Auf Bewegung folgt Ruhe, auf Stress folgt Entspannung, auf jedes Tal irgendwann hopefully eine Anhöhe.

Es gibt Zeiten, da sind die Täler sehr prominent. Da fühlt sich mein Leben wie eine nicht enden wollende Talfahrt an. Was mir dann hilft ist räuchern, meditieren und atmen. Klingt trivial, ist es in seiner Wirkung aber nicht. Das mag zum einen an den wunderbaren Düften liegen, die dann im Raum umherwandern, zum anderen an dem inneren Reset, den das bei mir auslöst. Ich brauche diese Ruheorte in mir. In einer Welt, die von uns als PoC ein gesteigertes Maß an Anstrengung erfordert, um überhaupt konstant voranzukommen, geschweige denn an unsere Ziel(ort)e. Ich bin dabei in der Lage mich wieder neu zu fokussieren und meine Ausrichtung zu überdenken. Fünf Minuten Safe space, wenn mensch so will. Come with me.

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Runterfahren.
Ein. Pause. Aus. Pause. Repeat.
Auf den Duft konzentrieren, auf das, was mich ausmacht.
Ein. Pause. Aus. Pause. Repeat.
Zentrieren. Atmen. Anhalten.
Reset.

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Moon Phases

Mal ein Art- Entry der etwas anderen Art.
Lange schon wollte ich mich wieder mehr auf die Mondphasen konzentrieren und mich ein bisschen an ihnen orientieren. Darum teste ich grade verschiedene Varianten von Mondphasen- Tracking aus. Und damit verbunden möchte ich mir gern Prints davon aufhängen. Ich werde also in den kommenden Tagen einige Test- Bilder anfertigen, die dann auch noch in diesen Post hier wandern. Vielleicht gibt euch das auch ein bisschen Inspiration. Wenn ihr etwas mitnehmt und darüber im Netz berichtet, gern hierher verlinken. Freue mich immer, eure Werke zu sehen! <3

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Mood Tracker

Schon länger weiß ich, dass einige Menschen in meinem Umfeld mood tracking machen und da ich grade versuche, mir über meine Stimmung bezogen auf einige Bereiche meines Lebens einen besseren Überblick zu verschaffen, habe ich beschlossen, das dieses Jahr auch mal auszutesten.

Mood tracking bedeutet, dass du dir jeden Tag, über einen von dir gewählten Zeitraum Notizen zu deinem Wohlbefinden in bestimmten Bereichen machst. Meist ist das ganze farborientiert. Jede Stimmung/ jeder mögliche Outcome hat also eine von dir zugewiesene Farbe. Diese Idee habe ich immer wieder auf Instagram gesehen und sie hat mir sehr gefallen.

So sieht mein mood tracker aus:

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Happy Queer Year!

2018, so fühlst du dich also an.

Ich bin zugegebenermaßen immer super skeptisch, was klassische Neujahrsvorsätze angeht. Trotzdem möchte ich dieses Jahr irgendwas für mich tun. Vor zwei Jahren war es das Avatar- Projekt, letztes Jahr eher unfreiwillig das Erkennen und Bearbeiten nachhaltig in mir wirkender Traumata. Well, life is shitty sometimes.

Dieses Jahr will ich mal versuchen, jedem Monat ein Thema zu geben. Irgendwas hat das auch mit meiner Spiritualität zu tun, über die ich im Netz seit einigen Jahren nichts mehr schreibe. Warum? Es ist ein gefühltes zwischen den Stühlen sitzen, nirgendwo reinpassen, auch viel in Frage stellen. Mal wieder. Trotzdem, da ist etwas in mir, immer noch, immer wieder. Das Gefühl ist hier ganz gut getroffen:

Und naja, der Januar startet mit “Schönheit”. Da gibt es ganz schön viel zu tun.

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Still a rebel.

 REVOLT, REFUSE, RESIST, REBEL!

Postkartenmotiv Jahreswechsel 2017/18

Eigentlich kann es ja kaum eine passendere Neujahrsbotschaft geben. Zumindest war es das, was ich gern kurz vor Weihnachten von mir in die Welt schicken, aka. an liebe Menschen senden wollte. Ein Motiv, dass ich für meine diesjährige Jahreswechselpost gezeichnet habe. Irgendwie wird das so eine liebe Tradition, der Postkartentausch über die Feiertage. Wer weiß, vielleicht verlose ich mal wieder nen Print? Die Sache mit dem Shop / den Postkarten ist einfach zeitlich nicht realistisch im Moment. Irgendwer müsste das halt auch eintüten und verschicken, ne.

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Inktober

Der November ist da und somit der #inktober vorbei. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit den Ergebnissen. Ich wollte mal mehr Gesichter machen dieses Jahr.  Hier mein Best-of 🙂

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Uralte Metropole

Oder auch: eine kleine Fingerübung für Zwischendurch.

Vor Jahren habe ich die Uralte Metropole- Romane (Lydias / Lilith / Lumen / Somnia) von Marzi gelesen. Vor nicht allzu langer Zeit kam der neuste Roman London heraus unda C. die Reihe noch nicht kannte, haben wir beschlossen, sie uns vorzunehmen und sie uns gegenseitig vorzulesen. Während des Zuhörens sind diese kleinen Charakter- Skizzen entstanden.